Grammatik der Zaza-Sprache Nord-Dialekt (Dersim-Dialekt)

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Grammatik der Zaza-Sprache
Nord-Dialekt (Dersim-Dialekt)

Gebundene Ausgabe, Wissenschaft + Technik Ve, Erschienen: November 1998, 730 Seiten, ISBN: 3928943960, EAN: 9783928943963

Klappentext

Die bisher von Oskar Mann – Karl Hadank (1932) und Terry Lyn Todd (1985) durchgeführten grammatischen Untersuchungen über die in Ost-Anatolien beheimatete Zaza-Sprache betreffen nur den südlichen Dialekt.

In diesem Buch wird die Struktur des linguistisch noch nicht erfaßten Nord-Dialekts, dessen Kerngebiet die Dersim-Region ist, beschrieben.

Damit wird diese Wissenslücke geschlossen und durch die ausführliche Darstellung des Nord-Dialekts die Grundlage für einen Gesamtüberblick über den Bau des Zaza geschaffen.

Im ersten Teil wird die Thematisierung des Zaza in den wissenschaftlichen Publikationen behandelt, wobei sprachwissenschaftliche Resultate und Aussagen, den irrigen, teilweise politisch motivierten Ansichten gegenübergestellt und kritisch diskutiert werden. Dabei wird die Abgrenzung des Zaza zum Kurmandji, Sorani und Neupersischen sowie zu anderen Sprachen durch zahlreiche phonologische, morphologische und syntaktische Vergleiche verdeutlicht und seine Stellung innerhalb der neuiranischen Sprachen präzisiert. Das bis Anfang 1992 in der Türkei verbotene Zaza konnte sich trotz massiver Unterdrückung in der Heimat in westeuropäischen Ländern, insbesondere nach 1976, unter freiheitlicheren Bedingungen zu einer neuen Schriftsprache entwickeln. Der Wille der Zaza-Bevölkerung, ihre kulturelle und ethnische Identität zu bewahren, hat zu einem wachsenden Bewußtsein für die Erhaltung des sprachlichen und kulturellen Erbes geführt, so daß inzwischen zahlreiche Bücher und Zeitschriften erschienen sind, deren Zahl stetig zunimmt.

Im Kapitel Dialektologie werden die dialektologischen Hauptmerkmale mit Hilfe der auf Tonband gesprochenen Sätze und Einzelwörter von 26 Sprechern aus 20 Regionen aufgezeigt.

Im Kapitel Phonologie werden die einzelnen Phoneme durch Oppositionsbildung bestimmt, beschrieben und die Phonemhäufigkeit vorgeführt. Im Kapitel Morphophonologie werden Phonemalternationen und Verbindungselemente demonstriert.

In dem umfassenderen Kapitel Morphologie und Syntax wird nach einer Diskussion über die Klassifizierung der Wortarten, die Nomina, die Kasus, das Pronomen, das Verb und die anderen Wortarten untersucht. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Verbum. Nach der Behandlung von Tempora und Modi wird insbesondere die Konjugation ausführlich beschrieben. Die stark ausgeprägte Genusunterscheidung des Zaza und deren Formenbildung im Bereich der Deklination und der Konjugation werden systematisch und vollständig dargelegt. Die erfaßten 533 Grundverben werden im Hinblick auf ihren Stammaufbau morphologisch analysiert, klassifiziert und ihre statistische Verteilung auf die einzelnen Verbtypen und -arten bestimmt. Sämtliche Formenbildungen werden durch Beispielsätze belegt, wobei auch die erfaßten morphologischen Varianten berücksichtigt werden. In den anschließenden Abschnitten werden das Adjektiv, die Zahlwörter, das Adverb, die Prä-, Post- und Zirkumpositionen, die Partikeln, die Negationswörter sowie die Verdoppelungsformen erläutert.

VORWORT

Die vorliegende Arbeit ist eine überarbeitete Fassung meiner Dissertation, mit der ich im Juli 1995 am Fachbereich für Kommunikations- und Geschichtswissenschaften (Institut für Linguistik) der Technischen Universität Berlin promovierte.

Der lange Forschungsprozeß reicht bis 1975 zurück, als ich neben meinem Ingenieur-Studium (Maschinenbau) den ersten Versuch unternahm, eine Zaza-Grammatik (in Türkisch) zu schreiben, die jedoch nicht veröffentlicht wurde. Auch während meiner anschließenden mehrjährigen ingenieurwissenschaftlichen Tätigkeit an einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft setzte ich meine Beschäftigung mit der Zaza-Sprache und der Verschriftlichung mündlicher Volksliteratur fort.

Das weiterführende Studium am Institut für Iranistik der Freien Universität Berlin – Geschichte der iranischen Sprachen, Neupersisch – und am Institut für Linguistik der TU Berlin – Allgemeine Linguistik – war für mich die Ausgangsbasis für eine Strukturuntersuchung des Zaza.

Zu danken habe ich Prof. Dr. Georg hincha (TU Berlin), der meine Arbeit betreute, dem Fachbereich, der sie annahm, Prof. Dr. Rüdiger schmitt (Univ. Saarland) und Prof. Dr. Werner sundermann (Humboldt-Univ. Berlin) für ihre Teilnahme am Promotionsverfahren.

Ganz besonders bin ich Prof. Dr. Jost gippert (Univ. Frankfurt a. M.) zu Dank verpflichtet, der die Arbeit gründlich las und wertvolle Korrektur- und Verbesserungsvorschläge machte.

Allen meinen Informanten danke ich für ihre Hilfe bei der Beschaffung des benötigten Sprachmaterials; unter ihnen möchte ich Ali halat hervorheben, der mir während der Entstehungszeit der Arbeit mit großer Geduld und Hilfsbereitschaft jederzeit zur Verfügung stand. Schließlich gilt mein Dank auch allen Freunden und Bekannten, die mich auf verschiedene Weise unterstützten.

Berlin, 5. April 1998

Z. Selcan

INHALT

 

Vorwort. XV
Zeichen und Abkürzungen. 1
EINLEITUNG
1. Sprachraum des Zaza. 5
2. Forschungsstand und kritische Literaturübersicht. 7
2.1 Keine Unterscheidung zwischen der Zaza-Sprache und dem sogenannten Kurdischen (Kurmandji, Sorani). 8
2.2 Erforschung des Zaza in der Sprachwissenschaft. 12
2.3 Der unklare linguistische Gebrauch des Begriffs Kurdisch. 46
2.3.1 Phonologische Merkmale. 49
2.3.2 Morphologische Merkmale. 53
2.3.3 Morphologische und syntaktische Merkmale. 58
2.3.3.1 Die Kongruenz. 58
2.4 Die Zaza-Thematik in “kurdischen” Quellen. 64
2.5 Die Zaza-Thematik in türkischen Quellen. 95
3. Die Entwicklung des Zaza als Schriftsprache. 104
3.1 Erste Werke. 104
3.2 Die Schweigeperiode von 1906-1963. 105
3.3 Die Periode 1974-1980. 106
3.4 Die Entwicklung der Zaza-Sprache im Ausland. 107
3.5 Von der Bevormundung zur Selbständigkeit. 112
3.5.1 Die Wende nach 1980. 113
4. Das linguistische Korpus. 117
5. Die Informanten. 118
6. Volks- und Sprachnamen der Zaza. 119
6.1 Zaza. 119
6.1.1 Zaza als Stammesname. 119
6.2 Kirmanc. 121
6.3 Dimili. 121
6.4 Gini. 122
6.4.1 Gini als Stammesname. 122
DIALEKTOLOGIE
7. Zur Dialektologie der Zaza-Sprache. 123
7.1 Dialektologische Merkmale phonologischer Art. 124
7.2 Dialektologische Merkmale morphologischer Art. 129
7.2.1 Unterschiede bei Personalendungen. 129
7.2.2 Abweichungen bei der substantivischen Attribuierung. 130
7.2.3 Unterschiede beim Zahlensystem. 131
7.2.4 Abweichungen der Demonstrativpronomen. 133
7.2.5 Abweichungen bei “auch”. 133
7.3 Klassifizierung der Zaza-Dialekte. 133
PHONOLOGIE
8. Konsonantensystem. 137
8.1 Oppositionen der Konsonanten. 138
8.2 Realisierung und Beschreibung der Konsonanten. 147
8.2.1 Verschlußlaute. 147
8.2.1.1 Stimmlose Plosive und Affrikaten. 148
8.2.1.2 Stimmhafte Plosive und Affrikaten. 159
8.2.2 Reibelaute. 163
8.2.3 Nasallaute. 170
8.2.4 Lateralengelaut l. 173
8.2.5 Vibranten. 174
8.2.6 Halbvokale. 176
8.3 Korrelation der Konsonanten. 177
8.3.1 Verschlußlaute (Plosive und Affrikaten). 177
8.3.2 Reibelaute. 177
8.3.3 Nasale. 177
9. Vokalsystem. 178
9.1 Oppositionen des Vokalsystems. 179
9.2 Realisierung und phonetische Beschreibung der Vokalphoneme. 181
9.3 Diphthonge. 186
9.3.1 Realisierung der Diphthonge. 189
10. Betonung. 192
10.1 Wortbetonung. 192
10.1.1 Betonung der Substantive. 192
10.1.2 Betonung der Adjektive. 196
10.1.3 Betonung der Verben. 197
10.1.4 Betonung der Adverbien. 200
10.1.5 Betonung der Pronomen. 201
10.2 Satzbetonung. 202
11. Phonemhäufigkeit und Phonotaktik. 203
11.1 Phonemhäufigkeit. 203
11.2 Phonotaktik. 206
11.2.1 Silbe. 206
11.2.2 Morphem. 207
11.2.3 Wort. 208
11.2.4 Laut- und Silbenstruktur der Zaza-Wörter. 208
11.2.5 Einsilbige Wörter. 210
11.2.6 Mehrsilbige Wörter. 211
11.2.7 Verteilung und Kombinatorik der Phoneme. 212
11.2.7.1 Wortanfang. 212
11.2.7.2 Wortmitte. 213
11.2.7.3 Wortende. 218
MORPHOPHONOLOGIE
12. Alternation. 222
12.1 Vokalische Alternation. 222
12.1.1 Betontes /-e/[‘e]. 222
12.1.2 Betontes /-a/. 222
12.1.3 Schwund von /i/. 223
12.1.4 Vokalwechsel. 224
12.1.5 Vokalische Verbindungselemente. 224
12.1.5.1 Verbindungsmorphem /e/. 224
12.1.5.2 Verbindungselement /y/. 224
12.1.6 Alternation von /e/ im Anlaut. 225
12.2 Konsonantische Alternation. 225
12.2.1 Schwund von /n/. 225
12.2.2 Alternation von /r/. 226
12.2.3 Alternation von /k/. 227
MORPHOLOGIE UND SYNTAX
13. Zur Klassifikation der Wortarten. 228
14. Morphemsystem. 231
14.1 Morphemarten. 231
15. Nomina. 232
15.1 Substantive. 232
15.2 Genus. 232
15.2.1 Natürliches Geschlecht. 232
15.2.2 Grammatisches Genus. 235
16. Numerus. 240
16.1 Singular. 240
16.1.1 Singulariatantum. 240
16.2 Plural. 243
16.2.1 Pluraliatantum. 246
17. Definitheit / Indefinitheit. 247
17.1 Attribuierung des Substantivs. 248
17.1.1 Attribut. 248
17.1.2 Struktur der Izafe-Verbindung. 254
17.1.2.1 Umstellung der Substantiv-Verbindung. 264
17.1.3 Erweiterung und Verbindung von Attributen. 266
17.1.4 Apposition. 270
17.1.5 Attribuierung unbestimmter Substantive. 271
18. Kasus. 273
18.1 Kasusendungen. 274
18.2 Satzgliedfunktionen der reinen (primären) Kasus. 277
18.2.1 Satzgliedfunktionen des Nominativ. 277
18.2.2 Satzgliedfunktionen des Obliquus. 278
18.3 Semantische Funktionen der reinen Kasus. 280
18.4 Kasuswechsel im Präsens und Präteritum. 281
18.4.1 Subjektmarkierung (Ergativ). 281
18.5 Deklination der einfachen Substantive. 282
18.6 Deklination der attribuierten Substantive. 284
18.7 Deklination der Personen-, Orts- und Ländernamen. 287
18.8 Reine (primäre) Kasus. 288
18.8.1 Gebrauch der reinen Kasus. 288
18.8.2 Attributiver Gebrauch. 289
18.9 Prä- und Postpositionale (sekundäre) Kasus. 291
18.9.1 Kausal-finale Funktion mit -rê. 292
18.9.2 Lokative Funktion mit -de(r). 293
18.9.3 Allativisch-ablativische Funktion mit -ra. 295
18.9.4 Vertikal-allativische Funktion mit -ro. 297
18.10 Vokativ. 298
19. Pronomen. 303
19.1 Personalpronomen. 303
19.2 Possessivbildung. 305
19.3 Reflexivpronomen. 308
19.4 Demonstrativpronomen. 310
19.4.1 Die Demonstrativpronomen nani, hani. 319
19.5 Zielpronomen. 320
19.5.1 Das Ziel- und Ausgangspronomen ci. 322
19.5.2 Das Zielpronomen pi. 324
19.5.3 Das Zielpronomen ti. 325
19.5.4 Das Zielpronomen pe. 326
19.5.5 Die Lokativpronomen te und tey. 327
19.6 Fragepronomen. 328
19.7 Reziprokpronomen. 332
19.8 Relativpronomen. 333
19.9 Indefinitpronomen. 335
19.9.1 Substantivische Indefinitpronomen. 335
19.9.2 Adjektivische Indefinitpronomen. 336
19.9.2.1 Unbestimmte Numeralien als Indefinitpronomen. 337
20. Verb. 340
20.1 Finite und infinite Verbformen. 340
20.2 Infinitiv. 341
20.3 Partizip. 341
20.4 Verbalstämme. 358
20.4.1 Präteritalstamm. 360
20.5 Stammbildungstypen. 363
20.5.1 Regelmäßige und unregelmäßige Verben. 364
20.5.2 Typ 1: Präteritalstamm auf -ø. 365
20.5.3 Typ 2: Präteritalstamm auf -d. 365
20.5.4 Typ 3: Präteritalstamm auf -t. 366
20.5.5 Typ 4: Präteritalstamm auf i-t. 368
20.5.6 Typ 5: Präteritalstamm auf -n-a. 368
20.5.7 Typ 6: Präteritalstamm auf -a. 369
20.5.8 Typ 7: Präteritalstamm auf -i-ya. 370
20.5.9 Typ 8: Präteritalstamm auf -n-i-ya. 371
20.6 Diathese (Verbalgenus). 371
20.6.1 Aktiv und Passiv. 371
20.7 Präteritalstämme mit einer Kontamination von Tempussuffixen. 375
20.8 Präsensstamm. 376
20.9 Konjunktivstamm. 379
20.10 Unregelmäßige Verbalstämme. 380
20.11 Einteilung der Verben nach syntaktischen Kriterien. 382
20.11.1 Verhältnis der Verben zu den Aktanten allgemein. 382
20.11.2 Verhältnis der Verben im Prädikat. 386
20.11.3 Verhältnis der Verben zum Subjekt. 386
20.11.4 Hilfsverben. 387
20.12 Verhältnis der Verben zum Objekt. 389
20.12.1 Intransitive Verben. 389
20.12.2 Transitive Verben. 391
20.13 Tempusabhängiger Subjektwechsel. 393
20.14 Subjektkasus bei der Passivbildung. 396
20.15 Verhältnis der Verben zu Subjekt und Objekt. 402
20.15.1 Reflexiver Gebrauch der Verben. 402
20.15.2 Reziproker Gebrauch der Verben. 403
20.16 Einteilung der Verben nach semantischen Kriterien. 404
20.17 Aktionsarten und Postpositionen. 404
20.17.1 Nach unten gerichtete Aktionsarten. 405
20.17.2 Nach oben gerichtete Aktionsart. 407
20.17.3 Horizontale Aktionsarten. 409
21. Präverbien. 411
21.1 Richtungspräverbien. 412
21.2 Das Zielpräverb ci. 419
21.3 Kollektivpartikeln pê-, tê-, cê- als Präverbien. 419
21.4 Adverbiale Adjektive als Präverbien. 421
21.5 Substantive als Präverbien. 422
21.6 Infinitiv 2 als Präverb. 423
21.7 Sonstige einfache Präverbien. 423
21.8 Zusammengesetzte Präverbien. 425
21.8.1 Richtungspartikel + Zielpronomen. 426
21.8.2 Kollektivpartikel + Zielpronomen und Zielpronomen + Richtungspartikel. 426
21.8.3 Kombination von Zielpronomen und Richtungspartikeln. 429
21.9 Trennbare und untrennbare Präverbien. 432
21.9.1 Kriterium der Trennbarkeit/Untrennbarkeit. 432
22. Tempus. 442
22.1 Grammatische Tempora und reale Zeit. 442
22.1.1 Der absolute und der relative Gebrauch der Tempora. 443
22.1.2 Merkmale zur Beschreibung der Tempora. 444
22.1.3 Semantische Beschreibung der absoluten Tempora. 449
22.1.3.1 Präsens. 449
22.1.3.2 Präteritum. 453
22.1.3.3 Perfekt. 455
22.1.3.4 Imperfekt. 458
22.1.3.5 Plusquamperfekt. 460
22.1.4 Relativer Gebrauch der Tempora. 461
22.1.4.1 Gleichzeitigkeit. 461
22.1.4.2 Vorzeitigkeit. 463
22.1.4.3 Nachzeitigkeit. 465
23. Modus. 466
23.1 Formenbestand. 466
24. Personalsuffixe. 467
25. Konjugation. 471
25.1 Präsens. 472
25.1.1 Präsens Indikativ. 472
25.1.2 Präsens Kontinuativ. 478
25.1.3 Präsens Konjunktiv. 480
25.1.4 Imperativ. 486
25.2 Präteritum. 492
25.2.1 Präteritum Indikativ. 492
25.2.2 Präteritum Kontinuativ. 499
25.3 Perfekt. 501
25.3.1 Perfekt Indikativ. 502
25.3.2 Perfekt Kontinuativ. 507
25.4 Imperfekt. 509
25.4.1 Imperfekt Indikativ. 510
25.4.2 Imperfekt Konjunktiv. 513
25.5 Plusquamperfekt. 516
25.5.1 Plusquamperfekt Indikativ. 516
25.6 Verneinung. 519
25.7 Gebrauch der Präverbien. 526
25.7.1 Stellung der Präverbien bei negativer Konjugation. 526
25.7.2 Stellung der Präverbien bei positiver Konjugation. 526
26. Passiv. 528
27. Gebrauch der Modi. 529
27.1 Gebrauch des Kontinuativs. 530
27.1.1 Kontinuativ Präsens. 530
27.1.2 Kontinuativ Präteritum. 531
27.1.3 Kontinuativ Perfekt. 531
27.2 Gebrauch des Konjunktivs. 532
27.2.1 Konjunktiv Präsens. 533
27.2.2 Konjunktiv Imperfekt. 541
27.3 Gebrauch des Imperativs. 544
28. Adjektiv. 546
28.1 Allgemein. 546
28.2 Deklination des Adjektivs. 549
28.2.1 Adjektiv und Substantiv mit konsonantischem Auslaut. 549
28.2.2 Adjektive und Substantive mit vokalischem Auslaut. 554
28.2.2.1 Auslautveränderungen bei Adjektiven und Substantiven. 555
28.3 Syntaktische Beschreibung der Adjektive. 566
28.3.1 Suffixvertauschung beim Wechsel der Gebrauchsform. 566
28.3.2 Unterteilung der Adjektive. 567
28.3.2.1 Attributiver und prädikativer Gebrauch. 567
28.4 Attribuierung der Personalpronomen. 578
28.5 Attribuierung von Personennamen. 579
28.6 Attribuierung durch Demonstrativpronomen. 584
28.7 Zahlwörter als Attribute. 586
28.7.1 Grundzahlen. 587
28.7.1.1 Gebrauch der Grundzahlen. 590
28.7.2 Wiederholungsangabe. 600
28.7.3 Vervielfachungsangabe. 602
28.8 Ordnungszahlen. 603
28.9 Bruchzahlen. 607
28.10 Mathematische Ausdrücke. 607
28.11 Zeit- und Datumsausdrücke. 609
28.12 Attributive Fragepronomen. 614
28.13 Attributive Indefinitpronomen. 616
29. Adverb. 619
29.1 Gebrauchsformen des Adverbs. 619
29.2 Adjektivadverbien. 620
29.3 Unterscheidung der Adverbien von prädikativen Adjektiven. 620
29.4 Lokaladverbien. 621
29.4.1 Merkmale der Lokaladverbien im Zaza. 621
29.4.2 Gebrauchsformen der Lokaladverbien mit Postpositionen. 623
29.4.3 Unterscheidung von Lokaladverbien und Postpositionen. 625
29.4.4 Liste der Lokalwörter. 627
29.5 Richtungsadverbien. 632
29.6 Temporaladverbien. 635
29.7 Mengenadverbien. 640
29.8 Frageadverbien. 642
29.9 Modaladverbien. 643
30. Prä-, Post- und Zirkumpositionen (Relationalia). 646
30.1 Syntaktische Merkmale der Relationalia. 646
30.2 Kriterien zur Bestimmung der Relationalia. 646
30.3 Aufgaben der Relationalia. 649
30.4 Eigentliche Präpositionen. 649
30.5 Postpositionen als Richtungskennzeichen. 650
30.5.1 Gebrauch der Richtungspartikeln bei Lokaladverbien. 651
30.5.2 Unterscheidung der lokalen Relationalia von Lokaladverbien. 652
30.6 Zirkumpositionen. 653
30.7 Alphabetische Liste der Beispiele zum Gebrauch der Prä- und Postpositionen. 654
31. Partikeln. 657
31.1 Abgrenzung der Partikeln, Adverbien und Modalwörter. 657
32. Modalwörter. 660
33. Konjunktionen. 661
33.1 Relativergänzung ke. 661
33.2 Subordinierende Konjunktionen. 664
33.3 Koordinierende Konjunktionen. 664
33.4 Liste der Konjunktionen. 665
33.5 Alphabetische Liste zum Gebrauch der Konjunktionen. 667
34. Negationswörter. 676
34.1 Beziehung von Bejahung und Verneinung. 677
35. Anredeformen. 681
36. Interjektionen. 684
37. Verdoppelungen. 688
38. Wort- und Reimpaare. 692
38.1 Wortpaare. 692
38.2 Reimpaare. 693
ANHANG
39. Sprachraum des Zaza. 697
39.1 Sprachinformanten. 704
40. Literaturangaben. 706
40.1 Zaza betreffend. 707
40.2 Iranistisch. 716
40.3 Allgemein linguistisch. 719
40.4 Nicht-linguistisch. 720
40.5 Karten. 720
40.5.1 Allgemein. 720
40.5.2 Linguistisch und ethnographisch. 721
41. Autorenindex. 722
42. Sprachenindex. 723
43. Sachindex. 724

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Klappentext

Die bisher von Oskar Mann – Karl Hadank (1932) und Terry Lyn Todd (1985) durchgeführten grammatischen Untersuchungen über die in Ost-Anatolien beheimatete Zaza-Sprache betreffen nur den südlichen Dialekt.

In diesem Buch wird die Struktur des linguistisch noch nicht erfaßten Nord-Dialekts, dessen Kerngebiet die Dersim-Region ist, beschrieben.

Damit wird diese Wissenslücke geschlossen und durch die ausführliche Darstellung des Nord-Dialekts die Grundlage für einen Gesamtüberblick über den Bau des Zaza geschaffen.

Im ersten Teil wird die Thematisierung des Zaza in den wissenschaftlichen Publikationen behandelt, wobei sprachwissenschaftliche Resultate und Aussagen, den irrigen, teilweise politisch motivierten Ansichten gegenübergestellt und kritisch diskutiert werden. Dabei wird die Abgrenzung des Zaza zum Kurmandji, Sorani und Neupersischen sowie zu anderen Sprachen durch zahlreiche phonologische, morphologische und syntaktische Vergleiche verdeutlicht und seine Stellung innerhalb der neuiranischen Sprachen präzisiert. Das bis Anfang 1992 in der Türkei verbotene Zaza konnte sich trotz massiver Unterdrückung in der Heimat in westeuropäischen Ländern, insbesondere nach 1976, unter freiheitlicheren Bedingungen zu einer neuen Schriftsprache entwickeln. Der Wille der Zaza-Bevölkerung, ihre kulturelle und ethnische Identität zu bewahren, hat zu einem wachsenden Bewußtsein für die Erhaltung des sprachlichen und kulturellen Erbes geführt, so daß inzwischen zahlreiche Bücher und Zeitschriften erschienen sind, deren Zahl stetig zunimmt.

Im Kapitel Dialektologie werden die dialektologischen Hauptmerkmale mit Hilfe der auf Tonband gesprochenen Sätze und Einzelwörter von 26 Sprechern aus 20 Regionen aufgezeigt.

Im Kapitel Phonologie werden die einzelnen Phoneme durch Oppositionsbildung bestimmt, beschrieben und die Phonemhäufigkeit vorgeführt. Im Kapitel Morphophonologie werden Phonemalternationen und Verbindungselemente demonstriert.

In dem umfassenderen Kapitel Morphologie und Syntax wird nach einer Diskussion über die Klassifizierung der Wortarten, die Nomina, die Kasus, das Pronomen, das Verb und die anderen Wortarten untersucht. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Verbum. Nach der Behandlung von Tempora und Modi wird insbesondere die Konjugation ausführlich beschrieben. Die stark ausgeprägte Genusunterscheidung des Zaza und deren Formenbildung im Bereich der Deklination und der Konjugation werden systematisch und vollständig dargelegt. Die erfaßten 533 Grundverben werden im Hinblick auf ihren Stammaufbau morphologisch analysiert, klassifiziert und ihre statistische Verteilung auf die einzelnen Verbtypen und -arten bestimmt. Sämtliche Formenbildungen werden durch Beispielsätze belegt, wobei auch die erfaßten morphologischen Varianten berücksichtigt werden. In den anschließenden Abschnitten werden das Adjektiv, die Zahlwörter, das Adverb, die Prä-, Post- und Zirkumpositionen, die Partikeln, die Negationswörter sowie die Verdoppelungsformen erläutert.

VORWORT

Die vorliegende Arbeit ist eine überarbeitete Fassung meiner Dissertation, mit der ich im Juli 1995 am Fachbereich für Kommunikations- und Geschichtswissenschaften (Institut für Linguistik) der Technischen Universität Berlin promovierte.

Der lange Forschungsprozeß reicht bis 1975 zurück, als ich neben meinem Ingenieur-Studium (Maschinenbau) den ersten Versuch unternahm, eine Zaza-Grammatik (in Türkisch) zu schreiben, die jedoch nicht veröffentlicht wurde. Auch während meiner anschließenden mehrjährigen ingenieurwissenschaftlichen Tätigkeit an einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft setzte ich meine Beschäftigung mit der Zaza-Sprache und der Verschriftlichung mündlicher Volksliteratur fort.

Das weiterführende Studium am Institut für Iranistik der Freien Universität Berlin – Geschichte der iranischen Sprachen, Neupersisch – und am Institut für Linguistik der TU Berlin – Allgemeine Linguistik – war für mich die Ausgangsbasis für eine Strukturuntersuchung des Zaza.

Zu danken habe ich Prof. Dr. Georg hincha (TU Berlin), der meine Arbeit betreute, dem Fachbereich, der sie annahm, Prof. Dr. Rüdiger schmitt (Univ. Saarland) und Prof. Dr. Werner sundermann (Humboldt-Univ. Berlin) für ihre Teilnahme am Promotionsverfahren.

Ganz besonders bin ich Prof. Dr. Jost gippert (Univ. Frankfurt a. M.) zu Dank verpflichtet, der die Arbeit gründlich las und wertvolle Korrektur- und Verbesserungsvorschläge machte.

Allen meinen Informanten danke ich für ihre Hilfe bei der Beschaffung des benötigten Sprachmaterials; unter ihnen möchte ich Ali halat hervorheben, der mir während der Entstehungszeit der Arbeit mit großer Geduld und Hilfsbereitschaft jederzeit zur Verfügung stand. Schließlich gilt mein Dank auch allen Freunden und Bekannten, die mich auf verschiedene Weise unterstützten.

Berlin, 5. April 1998

Z. Selcan

INHALT

 

Vorwort. XV
Zeichen und Abkürzungen. 1
EINLEITUNG
1. Sprachraum des Zaza. 5
2. Forschungsstand und kritische Literaturübersicht. 7
2.1 Keine Unterscheidung zwischen der Zaza-Sprache und dem sogenannten Kurdischen (Kurmandji, Sorani). 8
2.2 Erforschung des Zaza in der Sprachwissenschaft. 12
2.3 Der unklare linguistische Gebrauch des Begriffs Kurdisch. 46
2.3.1 Phonologische Merkmale. 49
2.3.2 Morphologische Merkmale. 53
2.3.3 Morphologische und syntaktische Merkmale. 58
2.3.3.1 Die Kongruenz. 58
2.4 Die Zaza-Thematik in “kurdischen” Quellen. 64
2.5 Die Zaza-Thematik in türkischen Quellen. 95
3. Die Entwicklung des Zaza als Schriftsprache. 104
3.1 Erste Werke. 104
3.2 Die Schweigeperiode von 1906-1963. 105
3.3 Die Periode 1974-1980. 106
3.4 Die Entwicklung der Zaza-Sprache im Ausland. 107
3.5 Von der Bevormundung zur Selbständigkeit. 112
3.5.1 Die Wende nach 1980. 113
4. Das linguistische Korpus. 117
5. Die Informanten. 118
6. Volks- und Sprachnamen der Zaza. 119
6.1 Zaza. 119
6.1.1 Zaza als Stammesname. 119
6.2 Kirmanc. 121
6.3 Dimili. 121
6.4 Gini. 122
6.4.1 Gini als Stammesname. 122
DIALEKTOLOGIE
7. Zur Dialektologie der Zaza-Sprache. 123
7.1 Dialektologische Merkmale phonologischer Art. 124
7.2 Dialektologische Merkmale morphologischer Art. 129
7.2.1 Unterschiede bei Personalendungen. 129
7.2.2 Abweichungen bei der substantivischen Attribuierung. 130
7.2.3 Unterschiede beim Zahlensystem. 131
7.2.4 Abweichungen der Demonstrativpronomen. 133
7.2.5 Abweichungen bei “auch”. 133
7.3 Klassifizierung der Zaza-Dialekte. 133
PHONOLOGIE
8. Konsonantensystem. 137
8.1 Oppositionen der Konsonanten. 138
8.2 Realisierung und Beschreibung der Konsonanten. 147
8.2.1 Verschlußlaute. 147
8.2.1.1 Stimmlose Plosive und Affrikaten. 148
8.2.1.2 Stimmhafte Plosive und Affrikaten. 159
8.2.2 Reibelaute. 163
8.2.3 Nasallaute. 170
8.2.4 Lateralengelaut l. 173
8.2.5 Vibranten. 174
8.2.6 Halbvokale. 176
8.3 Korrelation der Konsonanten. 177
8.3.1 Verschlußlaute (Plosive und Affrikaten). 177
8.3.2 Reibelaute. 177
8.3.3 Nasale. 177
9. Vokalsystem. 178
9.1 Oppositionen des Vokalsystems. 179
9.2 Realisierung und phonetische Beschreibung der Vokalphoneme. 181
9.3 Diphthonge. 186
9.3.1 Realisierung der Diphthonge. 189
10. Betonung. 192
10.1 Wortbetonung. 192
10.1.1 Betonung der Substantive. 192
10.1.2 Betonung der Adjektive. 196
10.1.3 Betonung der Verben. 197
10.1.4 Betonung der Adverbien. 200
10.1.5 Betonung der Pronomen. 201
10.2 Satzbetonung. 202
11. Phonemhäufigkeit und Phonotaktik. 203
11.1 Phonemhäufigkeit. 203
11.2 Phonotaktik. 206
11.2.1 Silbe. 206
11.2.2 Morphem. 207
11.2.3 Wort. 208
11.2.4 Laut- und Silbenstruktur der Zaza-Wörter. 208
11.2.5 Einsilbige Wörter. 210
11.2.6 Mehrsilbige Wörter. 211
11.2.7 Verteilung und Kombinatorik der Phoneme. 212
11.2.7.1 Wortanfang. 212
11.2.7.2 Wortmitte. 213
11.2.7.3 Wortende. 218
MORPHOPHONOLOGIE
12. Alternation. 222
12.1 Vokalische Alternation. 222
12.1.1 Betontes /-e/[‘e]. 222
12.1.2 Betontes /-a/. 222
12.1.3 Schwund von /i/. 223
12.1.4 Vokalwechsel. 224
12.1.5 Vokalische Verbindungselemente. 224
12.1.5.1 Verbindungsmorphem /e/. 224
12.1.5.2 Verbindungselement /y/. 224
12.1.6 Alternation von /e/ im Anlaut. 225
12.2 Konsonantische Alternation. 225
12.2.1 Schwund von /n/. 225
12.2.2 Alternation von /r/. 226
12.2.3 Alternation von /k/. 227
MORPHOLOGIE UND SYNTAX
13. Zur Klassifikation der Wortarten. 228
14. Morphemsystem. 231
14.1 Morphemarten. 231
15. Nomina. 232
15.1 Substantive. 232
15.2 Genus. 232
15.2.1 Natürliches Geschlecht. 232
15.2.2 Grammatisches Genus. 235
16. Numerus. 240
16.1 Singular. 240
16.1.1 Singulariatantum. 240
16.2 Plural. 243
16.2.1 Pluraliatantum. 246
17. Definitheit / Indefinitheit. 247
17.1 Attribuierung des Substantivs. 248
17.1.1 Attribut. 248
17.1.2 Struktur der Izafe-Verbindung. 254
17.1.2.1 Umstellung der Substantiv-Verbindung. 264
17.1.3 Erweiterung und Verbindung von Attributen. 266
17.1.4 Apposition. 270
17.1.5 Attribuierung unbestimmter Substantive. 271
18. Kasus. 273
18.1 Kasusendungen. 274
18.2 Satzgliedfunktionen der reinen (primären) Kasus. 277
18.2.1 Satzgliedfunktionen des Nominativ. 277
18.2.2 Satzgliedfunktionen des Obliquus. 278
18.3 Semantische Funktionen der reinen Kasus. 280
18.4 Kasuswechsel im Präsens und Präteritum. 281
18.4.1 Subjektmarkierung (Ergativ). 281
18.5 Deklination der einfachen Substantive. 282
18.6 Deklination der attribuierten Substantive. 284
18.7 Deklination der Personen-, Orts- und Ländernamen. 287
18.8 Reine (primäre) Kasus. 288
18.8.1 Gebrauch der reinen Kasus. 288
18.8.2 Attributiver Gebrauch. 289
18.9 Prä- und Postpositionale (sekundäre) Kasus. 291
18.9.1 Kausal-finale Funktion mit -rê. 292
18.9.2 Lokative Funktion mit -de(r). 293
18.9.3 Allativisch-ablativische Funktion mit -ra. 295
18.9.4 Vertikal-allativische Funktion mit -ro. 297
18.10 Vokativ. 298
19. Pronomen. 303
19.1 Personalpronomen. 303
19.2 Possessivbildung. 305
19.3 Reflexivpronomen. 308
19.4 Demonstrativpronomen. 310
19.4.1 Die Demonstrativpronomen nani, hani. 319
19.5 Zielpronomen. 320
19.5.1 Das Ziel- und Ausgangspronomen ci. 322
19.5.2 Das Zielpronomen pi. 324
19.5.3 Das Zielpronomen ti. 325
19.5.4 Das Zielpronomen pe. 326
19.5.5 Die Lokativpronomen te und tey. 327
19.6 Fragepronomen. 328
19.7 Reziprokpronomen. 332
19.8 Relativpronomen. 333
19.9 Indefinitpronomen. 335
19.9.1 Substantivische Indefinitpronomen. 335
19.9.2 Adjektivische Indefinitpronomen. 336
19.9.2.1 Unbestimmte Numeralien als Indefinitpronomen. 337
20. Verb. 340
20.1 Finite und infinite Verbformen. 340
20.2 Infinitiv. 341
20.3 Partizip. 341
20.4 Verbalstämme. 358
20.4.1 Präteritalstamm. 360
20.5 Stammbildungstypen. 363
20.5.1 Regelmäßige und unregelmäßige Verben. 364
20.5.2 Typ 1: Präteritalstamm auf -ø. 365
20.5.3 Typ 2: Präteritalstamm auf -d. 365
20.5.4 Typ 3: Präteritalstamm auf -t. 366
20.5.5 Typ 4: Präteritalstamm auf i-t. 368
20.5.6 Typ 5: Präteritalstamm auf -n-a. 368
20.5.7 Typ 6: Präteritalstamm auf -a. 369
20.5.8 Typ 7: Präteritalstamm auf -i-ya. 370
20.5.9 Typ 8: Präteritalstamm auf -n-i-ya. 371
20.6 Diathese (Verbalgenus). 371
20.6.1 Aktiv und Passiv. 371
20.7 Präteritalstämme mit einer Kontamination von Tempussuffixen. 375
20.8 Präsensstamm. 376
20.9 Konjunktivstamm. 379
20.10 Unregelmäßige Verbalstämme. 380
20.11 Einteilung der Verben nach syntaktischen Kriterien. 382
20.11.1 Verhältnis der Verben zu den Aktanten allgemein. 382
20.11.2 Verhältnis der Verben im Prädikat. 386
20.11.3 Verhältnis der Verben zum Subjekt. 386
20.11.4 Hilfsverben. 387
20.12 Verhältnis der Verben zum Objekt. 389
20.12.1 Intransitive Verben. 389
20.12.2 Transitive Verben. 391
20.13 Tempusabhängiger Subjektwechsel. 393
20.14 Subjektkasus bei der Passivbildung. 396
20.15 Verhältnis der Verben zu Subjekt und Objekt. 402
20.15.1 Reflexiver Gebrauch der Verben. 402
20.15.2 Reziproker Gebrauch der Verben. 403
20.16 Einteilung der Verben nach semantischen Kriterien. 404
20.17 Aktionsarten und Postpositionen. 404
20.17.1 Nach unten gerichtete Aktionsarten. 405
20.17.2 Nach oben gerichtete Aktionsart. 407
20.17.3 Horizontale Aktionsarten. 409
21. Präverbien. 411
21.1 Richtungspräverbien. 412
21.2 Das Zielpräverb ci. 419
21.3 Kollektivpartikeln pê-, tê-, cê- als Präverbien. 419
21.4 Adverbiale Adjektive als Präverbien. 421
21.5 Substantive als Präverbien. 422
21.6 Infinitiv 2 als Präverb. 423
21.7 Sonstige einfache Präverbien. 423
21.8 Zusammengesetzte Präverbien. 425
21.8.1 Richtungspartikel + Zielpronomen. 426
21.8.2 Kollektivpartikel + Zielpronomen und Zielpronomen + Richtungspartikel. 426
21.8.3 Kombination von Zielpronomen und Richtungspartikeln. 429
21.9 Trennbare und untrennbare Präverbien. 432
21.9.1 Kriterium der Trennbarkeit/Untrennbarkeit. 432
22. Tempus. 442
22.1 Grammatische Tempora und reale Zeit. 442
22.1.1 Der absolute und der relative Gebrauch der Tempora. 443
22.1.2 Merkmale zur Beschreibung der Tempora. 444
22.1.3 Semantische Beschreibung der absoluten Tempora. 449
22.1.3.1 Präsens. 449
22.1.3.2 Präteritum. 453
22.1.3.3 Perfekt. 455
22.1.3.4 Imperfekt. 458
22.1.3.5 Plusquamperfekt. 460
22.1.4 Relativer Gebrauch der Tempora. 461
22.1.4.1 Gleichzeitigkeit. 461
22.1.4.2 Vorzeitigkeit. 463
22.1.4.3 Nachzeitigkeit. 465
23. Modus. 466
23.1 Formenbestand. 466
24. Personalsuffixe. 467
25. Konjugation. 471
25.1 Präsens. 472
25.1.1 Präsens Indikativ. 472
25.1.2 Präsens Kontinuativ. 478
25.1.3 Präsens Konjunktiv. 480
25.1.4 Imperativ. 486
25.2 Präteritum. 492
25.2.1 Präteritum Indikativ. 492
25.2.2 Präteritum Kontinuativ. 499
25.3 Perfekt. 501
25.3.1 Perfekt Indikativ. 502
25.3.2 Perfekt Kontinuativ. 507
25.4 Imperfekt. 509
25.4.1 Imperfekt Indikativ. 510
25.4.2 Imperfekt Konjunktiv. 513
25.5 Plusquamperfekt. 516
25.5.1 Plusquamperfekt Indikativ. 516
25.6 Verneinung. 519
25.7 Gebrauch der Präverbien. 526
25.7.1 Stellung der Präverbien bei negativer Konjugation. 526
25.7.2 Stellung der Präverbien bei positiver Konjugation. 526
26. Passiv. 528
27. Gebrauch der Modi. 529
27.1 Gebrauch des Kontinuativs. 530
27.1.1 Kontinuativ Präsens. 530
27.1.2 Kontinuativ Präteritum. 531
27.1.3 Kontinuativ Perfekt. 531
27.2 Gebrauch des Konjunktivs. 532
27.2.1 Konjunktiv Präsens. 533
27.2.2 Konjunktiv Imperfekt. 541
27.3 Gebrauch des Imperativs. 544
28. Adjektiv. 546
28.1 Allgemein. 546
28.2 Deklination des Adjektivs. 549
28.2.1 Adjektiv und Substantiv mit konsonantischem Auslaut. 549
28.2.2 Adjektive und Substantive mit vokalischem Auslaut. 554
28.2.2.1 Auslautveränderungen bei Adjektiven und Substantiven. 555
28.3 Syntaktische Beschreibung der Adjektive. 566
28.3.1 Suffixvertauschung beim Wechsel der Gebrauchsform. 566
28.3.2 Unterteilung der Adjektive. 567
28.3.2.1 Attributiver und prädikativer Gebrauch. 567
28.4 Attribuierung der Personalpronomen. 578
28.5 Attribuierung von Personennamen. 579
28.6 Attribuierung durch Demonstrativpronomen. 584
28.7 Zahlwörter als Attribute. 586
28.7.1 Grundzahlen. 587
28.7.1.1 Gebrauch der Grundzahlen. 590
28.7.2 Wiederholungsangabe. 600
28.7.3 Vervielfachungsangabe. 602
28.8 Ordnungszahlen. 603
28.9 Bruchzahlen. 607
28.10 Mathematische Ausdrücke. 607
28.11 Zeit- und Datumsausdrücke. 609
28.12 Attributive Fragepronomen. 614
28.13 Attributive Indefinitpronomen. 616
29. Adverb. 619
29.1 Gebrauchsformen des Adverbs. 619
29.2 Adjektivadverbien. 620
29.3 Unterscheidung der Adverbien von prädikativen Adjektiven. 620
29.4 Lokaladverbien. 621
29.4.1 Merkmale der Lokaladverbien im Zaza. 621
29.4.2 Gebrauchsformen der Lokaladverbien mit Postpositionen. 623
29.4.3 Unterscheidung von Lokaladverbien und Postpositionen. 625
29.4.4 Liste der Lokalwörter. 627
29.5 Richtungsadverbien. 632
29.6 Temporaladverbien. 635
29.7 Mengenadverbien. 640
29.8 Frageadverbien. 642
29.9 Modaladverbien. 643
30. Prä-, Post- und Zirkumpositionen (Relationalia). 646
30.1 Syntaktische Merkmale der Relationalia. 646
30.2 Kriterien zur Bestimmung der Relationalia. 646
30.3 Aufgaben der Relationalia. 649
30.4 Eigentliche Präpositionen. 649
30.5 Postpositionen als Richtungskennzeichen. 650
30.5.1 Gebrauch der Richtungspartikeln bei Lokaladverbien. 651
30.5.2 Unterscheidung der lokalen Relationalia von Lokaladverbien. 652
30.6 Zirkumpositionen. 653
30.7 Alphabetische Liste der Beispiele zum Gebrauch der Prä- und Postpositionen. 654
31. Partikeln. 657
31.1 Abgrenzung der Partikeln, Adverbien und Modalwörter. 657
32. Modalwörter. 660
33. Konjunktionen. 661
33.1 Relativergänzung ke. 661
33.2 Subordinierende Konjunktionen. 664
33.3 Koordinierende Konjunktionen. 664
33.4 Liste der Konjunktionen. 665
33.5 Alphabetische Liste zum Gebrauch der Konjunktionen. 667
34. Negationswörter. 676
34.1 Beziehung von Bejahung und Verneinung. 677
35. Anredeformen. 681
36. Interjektionen. 684
37. Verdoppelungen. 688
38. Wort- und Reimpaare. 692
38.1 Wortpaare. 692
38.2 Reimpaare. 693
ANHANG
39. Sprachraum des Zaza. 697
39.1 Sprachinformanten. 704
40. Literaturangaben. 706
40.1 Zaza betreffend. 707
40.2 Iranistisch. 716
40.3 Allgemein linguistisch. 719
40.4 Nicht-linguistisch. 720
40.5 Karten. 720
40.5.1 Allgemein. 720
40.5.2 Linguistisch und ethnographisch. 721
41. Autorenindex. 722
42. Sprachenindex. 723
43. Sachindex. 724

https://www.deutschesfachbuch.de/Grammatik_der_Zaza_Sprache_9783928943963.html?snp=vrt#snippet_content

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